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Die Technik des 150 kHz Femtosekundenlasers

Der Femtosekundenlaser findet Einsatz bei der Femto-LASIK. Mit seiner Hilfe wird der Hornhautflap präpariert.

Bei diesem Laser handelt es sich um einen Infrarotlaser, der eine Wellenlänge von 1.052 nm aufweist. Die Größe seines Spots beträgt nur 1/100mm, die tatsächliche Wirkdauer nur wenige hundert Femtosekunden. Eine Femtosekunde entspricht einem Wert von 10-15 s, = 0,000.000.000.000.001 s.

Der von uns eingesetzte Laser ist der Intralase iFS, einer der neuesten Femtosekundenlaser. Dieser Lasertyp ist in der Lage, 150.000 Laserpulse pro Sekunde anzuwenden.

Im Gegensatz zum Excimer Laser findet bei diesem Lasertyp keine Entladung der Laserpule an der Oberfläche der Hornhaut ab, sondern im Gewebeinneren. Bei diesem Vorgang entwickeln sich dort kleine Gasbläschen aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser. Durch die Präzision des Lasers wird das benachbarte Gewebe in keiner Weise belastet.

Um zu gewährleisten, dass eine Trennung des Gewebes in einer zuvor festgelegten Tiefe stattfindet, müssen viele Tausende Fokuspunkte unmittelbar aneinander gereiht werden. Nebenprodukt dieses Prozesses sind kleinste Luftbläschen, die sich miteinander verbinden und so den Hornhautflap bilden, der für die LASIK notwendig ist.

Dem Patient ist es nicht möglich, den Strahl des Lasers zu sehen, da der Femtosekunden-Laser auf infrarotem Spektralbereich arbeitet, d. h. dass sein Licht aus einer Wellenlänge dieses Bereichs gesendet wird.

Arbeitsweise des Femtosekundenlasers

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(1) Durch den Puls des Lasers wird ein Mikro-Plasma erzeugt. Dieses Plasma lässt eine Gewebekugel aus der Hornhaut verdampfen, die einen Durchmesser von ca. 1 µm (1 Mikrometer) aufweist. (2) Die Entstehung einer Mikroblase aus Gas und Wasser kann beobachtet werden. Sie ist 5 - 12 µm groß und dehnt sich aus. Bei diesem Vorgang werden die benachbarten Hornhautschichten von dieser Blase getrennt. (3) Im Verlauf dieses Prozesses wird ein Kohlendioxid-Wasser-Gemisch gebildet, das durch die epitheliale Pumpwirkung abgesaugt wird. (4) Insgesamt teilen viele Tausende Laserpulse die Lamellen der Hornhaut im gesamten Flapbereich.

Vorteile des Femtosekundenlasers

Bei dem Einsatz der Femto- oder iLASIK sorgt der Femtosekundenlaser für stabilere  Hornhautflaps, die eine hervorragende Wundheilung sowie eine größere biomechanische Stabilität aufweisen. Aufgrund der äußerst geringen Menge an Aberrationen, die induziert werden, können mit der Femto- oder iLASIK außergewöhnlich gute Ergebnisse erzielt werden. Die Operationssicherheit ist ebenfalls außerordentlich hoch, da Komplikationen ausgeschlossen sind, die chirurgische Schnitte mit sich bringen können.

Aus diesem Grund stellt der Femtosekunden-Laser eine hervorragende Alternative zum Mikrokeratom dar, bei dem ein Schnitt mit dem Messer erforderlich ist.

Mit dem Femtosekundenlaser erreicht die Augenlaser-Behandlung eine neue Dimension.


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