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Femto-LASIK und LASIK

Die LASIK (Laser in situ Keratomileusis) ist mit weltweit 32 Mio. Behandlungen (Quelle VSDAR 05/2008) die am häufigsten verwendete Behandlungsmethode, um Fehlsichtigkeiten mit dem Excimer-Laser zu korrigieren. Sie hat sich seit über 20 Jahren als sehr sichere Methode etabliert und ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Behandlung von Fehlsichtigkeit.

Das LASIK-Verfahren ist sowohl von der FDA (Food and Drug Administration), der amerikanischen Zulassungsbehörde für medizinische Verfahren, als auch von den deutschen Gremien des Berufsverbandes der Augenärzte wissenschaftlich anerkannt worden.

Die Vorteile der LASIK-Methode sind beeindruckend. Neben der hohen Erfolgsquote sprechen vor allem auch die kurze Behandlungsdauer, die schmerzfreie Behandlung und die extrem schnelle Heilung für das Verfahren.

Was unterscheidet die klassische LASIK Methode von der Femto-LASIK

Bei der klassischen Keratom-LASIK – wie sie seit mehr als 20 Jahren durchgeführt wird – präpariert der Operateur die Hornhautlamelle mit einem Schneidegerät, dem Mikrokeratom. Im Gegensatz dazu kommt bei einer Femto-LASIK ein Femtosekundenlaser zum Einsatz, somit handelt es sich um eine reine Laser-Behandlung ohne mechanische Einwirkung.

Die Femto-LASIK hat für den Patienten weitreichende Vorteile:

  • schneller Heilungsverlauf
  • schmerzfreie Heilung
  • weniger Gewebeverbrauch, damit mehr Restgewebe
  • geringeres Infektionsrisiko
  • noch präzisere Flapbildung
  • Ausschluss von schnittbedingten Komplikationen, wie sie mit dem Mikrokeratom möglich sind
  • bessere Wundbettoberfläche, dadurch schnellere Heilung

Die Weltraumbehörde NASA gestattet seit 2007 ihren Astronauten, sich bei einem Sehfehler mit dem Femtosekundenlaser behandeln zu lassen.


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