Glossar

02961 989635
Google+


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z



A

Aberrationen
Neben der Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit gibt es Aberrationen. Dies ist eine individuelle Abweichung von der Norm. Ursache sind vor allem kleinste Unregelmäßigkeiten der Hornhaut. Dies sind Abbildungsfehler höherer Ordnung.

Akkomodation
Fähigkeit des Auges sich auf Fern- bzw. Nahsicht einzustellen

Akkomodationslähmung

Zykloplegie – Unfähigkeit des normalen Auges, nahe Objekte auf
der Netzhaut abzubilden. Sie wird bei Weitsichtigen zur
Bestimmung des Brillenwertes durch spezielle Augentropfen
induziert.

Amblyopie
Amblyopie ist meist eine angeborene bzw. erworbene
Schwachsichtigkeit . Es handelt sich um eine Minderung der Sehschärfe die meist nur ein Auge betrifft. Oftmals tritt eine Amblyopie durch Schielen oder nicht korrigierte Brechungsfehler in der Kindheit auf.

Ametropien
Nennt man die Abweichungen von der Normalsichtigkeit

Amotio
Als Amotio bezeichnet man die Ablösung der Netzhaut von der
Aderhaut. Risikofaktoren sind eine hohe Kurzsichtigkeit und evtl. Netzhautdegenerationen (Löcher, Risse).

Anisokonie
Nennt man unterschiedlich große Netzhautbilder.

Anisokorie
Unter Anisokorie versteht man unterschiedlich große Pupillen.

Anisometropie
Nennt man die unterschiedlichen Brechwerte beider Augen von mehr als 3,00dpt.

Aphakie
Nennt man das Fehlen der natürlichen, menschlichen Linse (Linsenlosigkeit).

Astigmatismus
Ist eine ungleichmäßige Krümmung der Hornhaut, häufig tritt
ein Astigmatismus in Kombination mit Kurz- und Weitsichtigkeit auf.
Ein Astigmatismus wird auch als Stabsichtigkeit oder
Hornhautverkrümmung bezeichnet.


» NACH OBEN

B

Blepharitis
Nennt man eine Augenlidentzündung.


» NACH OBEN

C

Cornea
Hornhaut


» NACH OBEN

D

Dioptrie
Einheit für den Brechwert eines optischen Systems

Diplopie
Doppeltsehen


» NACH OBEN

E

Endothelzellen
Die Endothelzellen bilden die innerste Schicht der Hornhaut.
Die Endothelzellen sind für die Versorgung der Hornhaut mit
Nährstoffen wichtig.

Endothelzellmikroskopie
Bei dem Endothelzellmikroskop handelt es sich um ein hochpräzises, computergestütztes Mikroskop zur Analyse der Hornhautstrukturen. Mit Hilfe der Endothelzellmikroskopie wird die innerste der fünf Hornhautschichten abgebildet und in einer Art bienenwabenartige Struktur dargestellt wird. Die Untersuchung erfolgt heutzutage ohne direkten Kontakt mit
dem Auge und dauert nur wenige Minuten. Diese Messung ist u. a. sehr wichtig vor und nach der Implantation einer phakeIntraokularlinse (Artisan, Artiflex, ICL, PRL).

Epithel
Nennt man die oberste Schicht der Hornhaut.

Erosio
Eine Erosio ist ein oberflächlicher Substanzverlust der
Hornhaut, äußert sich durch starke Schmerzen und einer evtl.
Sehverschlechterung.


» NACH OBEN

F

Fernvisus
Nennt man das Sehvermögen in der Ferne.

Flap
Als Flap bezeichnet man das Hornhautscheibchen
(Hornhautlentikel), dass bei der LASIK durch das präparieren
der Hornhaut mit einem Mikrokeratom oder einem Femtosekundenlaser entsteht. Der Flap wird vor der Laserbehandlung aufgeklappt und anschließend wieder zugeklappt. Er schützt die entstandene Wunde wie ein körpereigenes Pflaster.


» NACH OBEN

G

Gesichtsfeld
Ist das Sehfeld, das ohne Bewegung der Augen gesehen werden kann

Glaskörper
Durchsichtige, gelartige, von einer Hülle umgebene Masse, die
hinter der Augenlinse sitzt und für die Formwahrung des
Augapfels verantwortlich ist.

Glaukom
Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, ist eine der häufigsten Erkrankungen des Sehnervs. Charakteristisch ist ein kontinuierlicher Verlust von Nervenfasern, was am Sehnervenkopf (Papille) bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf als zunehmende Aushöhlung sichtbar wird. Als Folge entstehen charakteristische Gesichtsfeldausfälle und im Extremfall eine Erblindung des Auges. Als wichtigster Risikofaktor wird ein zu hoher Augeninnendruck angesehen.


» NACH OBEN

H

Halos
Halos sind optische Phänomene die als möglicher Nebeneffekt
nach einem refraktiv-chirurgischen Eingriff wie der LASIK, Epi
-LASIK, PRK oder LASEK auftreten können. Bei Halos erscheinen
um Lichtquellen vergrößerte Lichthöfe und treten vor allem in
der Dämmerung oder bei Dunkelheit auf.

Haptik
Nennt man die Fortsätze an den Intraokularlinsen, die eine gute
Position der Intraokularlinse im Auge ermöglichen.

Hinterkammer
Als Hinterkammer bezeichnet man den Raum zwischen Rückseite der
Regenbogenhaut und der Vorderseite des Glaskörpers. Sie steht
durch die Pupille mit der Vorderkammer in Verbindung und ist
mit Augenwasser gefüllt.

Hyperopie
Hyperopie wird als Weitsichtigkeit bezeichnet. Die Ursache ist
meistens ein relativ zu kurzer Augapfel. Dadurch werden die
Lichtstrahlen nicht direkt auf, sondern erst hinter der
Netzhaut gebündelt. Hyperope Menschen können entfernte Objekte
deutlicher erkennen als Nahe.

Hyposphagma
Ein Hyposphagma ist ein harmloser, flächenhafter Blutaustritt
unter der Bindehaut des Auges, der ohne Therapie innerhalb
weniger Tage verschwindet.

HRT
Messung mittels der Konfokalen Laser- Scanning- Tomografie.
Dies ist ein Diagnostikgerät zur Darstellung und Untersuchung des
Sehnervenkopf und des Netzhautzentrum. Dieses Diagnostikgerät
eignet sich sehr gut zur Verlaufsbeobachtung von Glaukom-
Patienten. Die Messung ist ohne direkten Kontakt zum
Auge, ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.


» NACH OBEN

I

Iridotomie
Nennt man eine chirurgisch oder mittels Yag-Laser
(Yag-Iridotomie) präparierte kleine Öffnung in der Regenbogenhaut,
die prophylaktisch der Konstanthaltung des Augeninnendrucks
dient.

Iris
Iris wird auch als Regenbogenhaut bezeichnet.


» NACH OBEN

K

Kammerwasser
Flüssigkeit innerhalb des Auges, die der Ernährung von gefäßlosen
Strukturen sowie der Formerhaltung des Auges dient

Katarakt
Auch als Grauer Star bezeichnet. Hierbei handelt es sich meist um
eine altersbedingte Trübung der Augenlinse.

Keratokonus
Nennt man eine Hornhauterkrankung. Bei einem
Keratokonus wird die Hornhaut mit der Zeit immer dünner.
Durch den natürlichen Augeninnendruck wölbt sich die
Hornhaut an der dünnsten Stelle kegelförmig vor. Da die
Hornhaut einer wichtigsten Bestandteile der Optik des Auges
ist, können durch einen Keratokonus folgende Symptome
auftreten: starke Schwankungen in der Sehschärfe, eine Abnahme
der Sehschärfe trotz Korrektur in Form von Brille oder
Kontaktlinse, das Wahrnehmen von Lichtringen um Leuchtquellen
(“Halos”) sowie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit und Blendung.

Keratometrie
Keratometrie ist eine Messung der Hornhautkrümmung.

Keratoplastik
Wird auch als Hornhauttransplantation bezeichnet. Verschiedene
Erkrankungen der Hornhaut, wie z.B. ein Keratokonus, eine
Hornhauttrübung erfordern eine Hornhauttransplantation. Da es
bisher kein künstliches Gewebe gibt, ist man auf gespendete
menschliche Hornhäute angewiesen.

Kollagenosen
Kollagenosen sind Bindegewebserkrankungen.

Konjunktiva
Bindehaut.

Konjunktivitis
Bindehautentzündung.

Kontaktglasuntersuchung
Eine Kontaktglasuntersuchung ist eine spezielle Untersuchung,
bei der eine Linse auf den Augapfel aufgesetzt wird. Dadurch
kann Ihr Augenarzt den Abflusskanal für das Kammerwasser und
die Netzhaut besser beurteilen.

Kontrastvisus
Ein Kontrastvisus ist die Sehschärfe, die mit Sehzeichen
unterschiedlichen Kontrastes ermittelt wird.

Kurzsichtigkeit
medizinisch Myopie. Die Ursache für die
Kurzsichtigkeit ist meistens ein zu langer Augapfel. Dadurch
werden die einfallenden Lichtstrahlen nicht auf, sondern
bereits vor der Netzhaut gebündelt. Kurzsichtige Menschen
können nahe Objekte besser erkennen als entfernte.


» NACH OBEN

L

LASEK
LASEK steht für Laser- Epithelial-Keratomileusis. Die LASEK ist eine Lasermethode zur Korrektur der Fehlsichtigkeit und wie die PRK Methode eine Oberflächenbehandlung.
Allerdings wird die oberste Hornhautschicht in diesem Fall nicht entfernt sondern wie ein Teppich zur Seite geschoben um nach der Behandlung als natürliches Wundpflaster wieder an der richtigen Stelle platziert zu werden.

LASIK
LASIK steht für Laser-in-situ-Keratomileusis. Die LASIK ist ein
lasergestütztes Verfahren zur Korrektur von Kurz-, Weit- und
Stabsichtigkeit. Der Laserabtrag erfolgt im Inneren der
Hornhaut. Bei der LASIK wird mit Hilfe eines elektronisch
geführten Skalpells, dem sogenannten Mikrokeratom, ein dünnes
Scheibchen der Hornhaut präpariert und wie ein Buchdeckel nach
oben geklappt. Anschließend wird mit dem Excimer-Laser eine
tiefere Hornhautschicht abgetragen. Nach der Laserbehandlung
wird das Hornhautläppchen (Flap) wieder zurückgeklappt. Der Flap wächst von selbst wieder an und wirkt wie ein Pflaster.

Linsentrübung
siehe Katarakt

Lokalanästhetikum
Betäubungsmittel das zu Schmerzlosigkeit in einem bestimmten
Bereich führt wie z.B. spezielle Augentropfen.


» NACH OBEN

M

Makula
Die Makula wird auch als gelber Fleck bezeichnet, die Makula ist
das Gebiet in der Mitte der Netzhaut, an der sich die Stelle
des schärfsten Sehens befindet.

Miosis
Enge Pupillen.

Myopie
Wird auch als Kurzsichtigkeit bezeichnet. Die Ursache für die
Kurzsichtigkeit ist meistens ein zu langer Augapfel. Dadurch
werden die einfallenden Lichtstrahlen nicht auf, sondern
bereits vor der Netzhaut gebündelt. Kurzsichtige Menschen
können nahe Objekte besser erkennen als entfernte.


» NACH OBEN

N

Nachstar
Ein Nachstar entsteht durch nachwachsende Zellen der
Linsenkapsel und verursacht eine erneute Linsentrübung die nach
Implantation einer Intraokularlinse im Rahmen einer
vorangegangenen Katarakt- Operation oder nach einem Refraktiven
Linsenaustausch auftreten kann. Ein Nachstar kann in den
allermeisten Fällen durch eine Laserbehandlung mittels Yag-
Laser behoben werden.

Nahbrille
Wird auch Lesebrille genannt. Die Nahbrille kommt zur Korrektur
der Altersweitsichtigkeit zum Einsatz.

Nahsehen
Das Nahsehen ist Sehfähigkeit in einem Abstand von 30-40 cm.

Nahvisus
Sehschärfe in der Nähe, wie sie z.B. zum Lesen gebraucht wird.

Netzhaut
Die Netzhaut =Retina ist die lichtempfindliche Schicht an der hinteren Innenseite des Auges.
In der Netzhaut wird das auftreffende Licht in Nervensignale
umgewandelt. Diese Signale werden dann über den Sehnerven an
das Gehirn weitergeleitet.

Netzhautdegeneration
Netzhautdegenerationen sind Veränderungen der Netzhaut, die ein
erhöhtes Risiko für eine Netzhautablösung darstellen können.


» NACH OBEN

P

Pachymetrie
Die Pachymetrie dient zur Messung der Hornhautdicke meist
mittels Ultraschall, zunehmend finden auch optische
Messsysteme ihre Anwendung.

Phake Intraokularlinse
Phake Intraokularlinsen werden zusätzlich zur natürlichen Linse
in das Auge eingesetzt. Man unterscheidet die
Intraokularlinsen in Vorder- bzw. Hinterkammerlinsen.

Presbyopie
Presbyopie wird auch als Altersweitsichtigkeit bezeichnet. Im
Alter nimmt die Fähigkeit der Augenlinse ab, sich automatisch
auf unterschiedliche Entfernungen scharf zu stellen,
insbesondere geht dabei die Naheinstellungsfähigkeit des Auges
verloren. Meist beginnt sie ab einem Alter von etwa 45 Jahren.

PRK
Die Abkürzung PRK steht für Photo-refraktive-Keratektomie. Die
PRK ist auch ein lasergestütztes Verfahren zur Korrektur von
Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit. Die PRK ist mit der LASEK
vergleichbar.

Pupille
Die Pupille ist die Öffnung der Regenbogenhaut, welche die Höhe
des Lichteinfalls in das Auge steuert.


» NACH OBEN

R

Refraktion
Unter Refraktion versteht sich die Messung der Brechkraft des
Auges. Die Refraktion wird in Dioptrien (Dpt.) angegeben.

Refraktiv
die Lichtbrechung betreffend

Retreatment
Ein Retreatment ist eine nochmalige LASIK-Operation zur
Behebung einer Restfehlsichtigkeit. Ein Retreatment ist nur in
wenigen Fällen notwendig, wenn bei der ersten LASIK, LASEK,
PRK-Operation nicht das gewünschte Ergebnis erzielt werden
konnte.


» NACH OBEN

S

Sphärische Implantate
zur Korrektur der Kurz- bzw. Weitsichtigkeit.

Steroid
Steroide sind Arzneimittel, die die Abwehrreaktion des Körpers
reduzieren.

Strabismus
Strabismus steht für Schielen.


» NACH OBEN

T

Tensio
Augeninnendruck

Torische Implantate
Bei den torischen Implantaten handelt es sich um ein speziell
für das Auge hergestelltes Implantat. Ein torisches Implantat
wird zur Korrektur der Kurz bzw. Weitsichtigkeit und einer
Hornhautverkrümmung über -1,50dpt. eingesetzt.

Tränenersatzmittel
auch als TEM bezeichnet, sind Medikamente die bei trockenem
Auge die natürliche Tränensekretion unterstützen.


» NACH OBEN

V

Verbandslinse
Schutzlinse, welche nach bestimmten Augenoperationen während der Heilungsphase getragen wird.

Visus
Bezeichnung für die Sehschärfe.

Vorderkammer
Die Vorderkammer ist die Kammer zwischen der Regenbogenhaut und der Hornhaut. Die Vorderkammer ist mit Augenwasser gefüllt und
steht durch die Pupille mit der Hinterkammer in Verbindung.


» NACH OBEN

W

Wellenfrontmessung
Technik zur Bestimmung des Gesamtbrechkraftfehlers.

Weitsichtigkeit
Weitsichtigkeit wird auch als Hyperopie bezeichnet. Die Ursache
ist meistens ein relativ zu kurzer Augapfel. Dadurch werden die
Lichtstrahlen nicht direkt auf, sondern erst hinter der
Netzhaut gebündelt. Hyperope Menschen können entfernte Objekte
deutlicher erkennen als Nahe.


» NACH OBEN

Z

Zykloplegie
siehe Akkomodationslähmung

Zyl
Diese Abkürzung steht für Zylinder und gibt den Wert der Hornhautverkrümmung in Dioptrien an.


» NACH OBEN

Anmeldung + Sie wünschen
  1. Sie wünschen?
  2. Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?
Persönliche Daten
  1. (required)
  2. (required)
  3. (valid email required)